Gemeinschaftspraxis Dres. Jung

Krebsvorsorge für Männer

Die gesetzliche Grundlage für die kassenärztliche Versorgung der Patienten stellt das Sozialgesetzbuch V. dar. Im § 12 heißt es:
"Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; Sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungsbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen."
Welche Leistungen haben die gesetzlichen Krankenkassen für die Früherkennung festgelegt?
Ab dem 45. Lebensjahr: Tastuntersuchung der Prostata sowie Inspektion des äußeren Genitales und der Haut.
Ab dem 50. Lebensjahr: Test auf Blut im Stuhl (Hämoccult)- bis zum 55. Jahr jährlich, danach nur alle 2 Jahre,  wenn keine Vorsorge-Darmspiegelung durchgeführt wurde
(s. auch Prevent-ID-CC).
Ab dem 55. Lebensjahr: Darmspiegelung zur Vorsorge alle 10 Jahre

Weitere sinnvolle Ergänzungen sind:

Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens
Oft umklammert die vergrößerte Prostata die Harnröhre, so dass sich die Harnblase nicht mehr richtig entleert. Mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung mit gefüllter Blase und nach Blasenentleerung lässt sich einfach und risikolos überprüfen, ob sich die Harnblase vollständig entleert.

PSA-Test
PSA ist die Abkürzung für das prostata-spezifisches Antigen. PSA ist ein Eiweiß und wird vor allem von den Epithelzellen der Prostatadrüsen gebildet und in die Samenflüssigkeit abgegeben. Im Blut kommt es bei gesunden Männern nur in sehr geringen Mengen vor. Bei verschiedenen Erkrankungen der Prostata aber wird PSA vermehrt an das Blut abgegeben.
Zur Bestimmung des PSA-Wertes wird eine Blutprobe aus der Armvene entnommen. Mit Hilfe des PSA-Wertes werden auch frühe Tumorerkrankungen erkannt, die nicht getastet werden können. Der PSA sollte im Blut den Wert von 4 ng/ml nicht überschreiten. Die Darmentleerung vorher ist ganz wichtig.                                           Der PSA-Wert wird als Test bei einer Krebsvorsorgeuntersuchung immer wichtiger. Leider wird der Test als Routinecheck zur Krebsvorsorge bisher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Eine Durchführung kostet etwa 22,00 bis 39,00 Euro, je nach umfang der Untersuchung


Weitere Infos: www.prostata.de/240.html